Was wäre, wenn wir über einen anderen Sehsinn verfügten? Was sähen wir? Wie sähen wir? Wie dächten und empfänden wir? Ist die Welt, wie wir sie glauben, ein Wahn?
Text Janine Strasser
Fotos Schüler*innen SF BG 22fA
Inspiriert von diesen Fragen und den Sehmaschinen des Künstlers Alfons Schilling haben sich die Schüler*innen der Klasse 22fA im Schuljahr 2020/21 mit ihrem Sehsinn beschäftigt. Ziel des Projekts war, einen eigenständigen Sehapparat zu entwickeln, der neue, unbekannte, überraschende und spannende Blicke auf die Umwelt ermöglicht.
Nach einer Recherchephase, in der ausgelotet worden war, welche Maschinen von Künstlerinnen und Künstlern bereits erschaffen worden waren, erstellten die Schüler*innen gestalterische Konzepte, die sie dann Schritt für Schritt umsetzten. Von grosser Bedeutung war hierbei auch das Experimentieren mit Materialien und zum Teil auch das Kennenlernen oder Wiederentdecken von Werkzeugen und Maschinen im Werkraum.
Für die Konstruktion durften die Lernenden Materialien ihrer Wahl verwenden. Zur Verfügung stand ein grosser Fundus. Im Vordergrund stand der Upcycling-Gedanke. Also: wie kann ich mit vorgefundenem Material meine Idee umsetzen?
Im Projekt wurden die Grenzen der visuellen Wahrnehmung ausgelotet sowie mit analogen und auch digitalen Mitteln gearbeitet. Entstanden ist unter anderem eine Kaminfeuer-, eine Stimmungs-, eine Kaleidoskop-, eine Unterwasserbrille oder eine Brille, mit der absichtlich ein Tunnelblick erzeugt wird.






















































