In der Aussenanlage des Standorts Seefeld fand man anfangs Juni nebst den blühenden Rosenstöcken und den sich sonnenden Quartierkatzen auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 24gP und 24gQ, welche während ihrer Englischlektion in Kleingruppen den Schulpark durchstreiften.
Text und Fotos Lilly Davalan
Ganz im Spiritus einer Zeit vor Corona, wo wir die kulturträchtigsten Städte besuchten und uns die unglaublichen Geschichten verschiedener Sehenswürdigkeiten erzählen liessen, mussten die Quartanerinnen und Quartaner eine Führung durch das Schulareal organisieren. Der Haken: Die Geschichte des Gymnasiums soll dabei neu geschrieben werden, denn wenn man an der Wahrheit zerrt oder sie vielleicht ganz ignoriert, kann selbst eine unscheinbare Parkbank zu einer Attraktion par excellence werden.
Mit dem Auftrag also, auf Englisch im Gebrauch des Komparativs und Superlativs die bemerkenswerte (jedoch erlogene) Vergangenheit verschiedener «Hotspots» des Parks zu beleuchten, erhielten wir plötzlich eine ganz andere Perspektive auf unseren Standort.
So ist – wer hätte das gedacht! – die schöne Villa Lüthi die beliebteste Sommerresidenz von Queen Elizabeth: «I’ve learned that the Villa Lüthi is the house of the Queen of England. She comes here every year in the summer holidays to learn Swiss German and to take dance lessons because she thinks that it’s the most beautiful house here.» (Haya, 24gP).
Auch die Steineulen beim Eingang haben eine fabelhafte Geschichte: Einst «gardians of a magic school», waren die Eulen Hoky und Poky die Wächter der Schule. Als jedoch der Erzfeind des damaligen Rektors das Gymnasium angriff, wurden sie in Stein verwandelt.
Ein Erklärungsansatz für das üppig wachsende Gemüse im Schulgarten wurde uns von den Tourguides ebenfalls geboten: «We visited the Garden Patch, where once upon a time a witch grew vegetables. She turned crazy and buried herself under the vegetables. Now the vegetables there grow bigger than any other vegetables.» (Yannis, 24gQ).
Eine der Hauptattraktionen unserer «Fake History Tour» war die Bank aus Beton im östlichen Teil des Parkes. Von Picasso persönlich kreiert, diente sie als Kulisse zahlreicher Hollywoodfilme mit Stars wie etwa Leonardo DiCaprio – kein Wunder also, dass die Bank noch heute viele Touristen aus aller Welt anzieht!






















































